{„de“:“Das norwegische Jazz-Rock-Power-Quartett RED KITE entfacht einen musikalischen Tornado aus wirbelnden Psychedelia, Heavy-Rock-Crunch, Prog-Virtuosität und Free-Jazz-Experimenten. Die elektrisierende norwegische Supergroup besteht aus Mitgliedern einiger der bekanntesten Prog-Outfits Norwegens, darunter Elephant9, Shining, Bushman’s Revenge und Grand General.
Die vier Musiker fegen mit gewagten Improvisationen und heftiger Hardrock-Intensität durch ihre komplexe Progressive Jazz-Architektur.
\“Wir sind alle mit Rock und schwerer Musik aufgewachsen\“, sagt Torstein Lofthus, \“aber später entdeckten wir Jazz, Prog und alle möglichen anderen großartigen Sachen auf dem Weg. Für uns ist alles nur Musik, bis zu dem Punkt, an dem jetzt alles zu einem großen Bio-Eintopf verschmilzt.\“
Dieser Eintopf bietet dem Zuhörer einen brodelnden Kessel mit schweren Sounds, bei dem Bass und Schlagzeug einen stetigen Beat hämmern, während Gitarre und Keyboards einen atemberaubenden Hexenzauber aus Melodien und Drones heraufbeschwören, die Engel und Dämonen gleichzeitig anzurufen scheinen. Das orientiert sich gleichermaßen an Ornette Coleman und Black Sabbath und verbindet die Komplexität des Avantgarde-Jazz mit der Unmittelbarkeit von Heavy Metal und völlig zu Recht sah allaboutjazz.com in der Band mit ihrer massiven, Trance erzeugenden Musik \“eine Art Gothic Mahavishnu Orchestra für das 21. Jahrhundert\“.

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Kaiju bezeichnet ein bekanntes japanisches Filmgenre, in dem vorzugsweise mutierte Monsterechsen eine zentrale Rolle spielen. Ebenso surreal und bizarr dimensioniert gibt sich das zweite Album \“Kaiju Eats Cheeseburgers\“ des franco-belgischen Trios um den Schlagzeuger SYLVAIN DARRIFOURCQ. Nur knapp über vierzig Minuten kurz, fünf Tracks, aber welch ein Kosmos aus diversen Parallelwelten tut sich hier auf.\nDa drischt das Cello von VALENTIN CECCALDI ostinate Powerchords in die Tonspur, dass so manche Metal-Band ihre helle Freude daran hätte. Immer wieder säbelt er kurze thematische Phrasen dazwischen, als müsse irgendwas Altes, Verwachsenes dringend zerteilt und rückgebaut werden. Das Neue entsteht zeitgleich in den enorm druckvollen polyrhythmischen Strukturen, die aus Darrifourcqs Drumset erwachsen, wie in einer Art Schöpfungschaos umwirbelt vom entfesselten, zuweilen mehrstimmig überblasenen Tenorsax des MANUEL HERMIA.\nWas folgt sind überweltliche Soundscapes, die immer wieder auch mit Pausen, mit beredter Stille arbeiten. Etwas zieht flirrend heran, türmt sich auf und entlädt sich als klangliches Wetterphänomen. Geräuschgeschichten, die mitunter nur ein einziger fixer Ton durchpulst. Cello und Tenorsax gelten beide als nahe Verwandte der menschlichen Stimme, und so nimmt es nicht wunder, dass manche Passagen sich als chorisches Stimmengewirr entfalten.\nDann wieder synthetische Klangflächen. Eine Zither wird durch Effekte gejagt. Und plötzlich groovt es, wird auf schräge Weise fast tanzbar – Veitstanz vielleicht. Unter allem liegt eine nervöse Grundspannung, die sich erst am Ende in einem ironischen Chillout löst: \“Collapse in Sportswear\“ möchte man sich umgehend als künftige Lebensmaxime an die Wand sprühen.\nNennen wir es nicht experimentell, denn die DARRIFOURCQ HERMIA CECCALDI wissen sehr genau, was sie tun. Ein exakt kalkuliertes Wanken zwischen poststrukturalistischer Dekonstruktion und freaky Free Jazz. Und sie tun es mit seriöser Spielfreude und unbändiger Energie.\n

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{„de“:“Nach der großen Jubiläumstour zum 20jährigen Bestehen des SAX QUARTETT DRESDEN sind die vier saxenden Sachsen nun mit latainamerikanischem Songmaterial unterwegs. Dabei werden sowohl Klassiker des Latin-Jazz neu durchgeblasen als auch unbekanntere Stücke und eigene Kompositionen im unverwechselbaren Klang der vier Saxofone zu Gehör gebracht.\nDer erfahrene Dresdner Percussionist Enno Lange vermittelt dazu mit seinem Sound das entsprechende latainamerikanische und karibische Flair.\n\nDas SAX QUARTETT DRESDEN wurde 1994 von Frank Nestler in Dresden gegründet. Mit seinem unverwechselbaren Saxofonsound haben sich die vier Musiker einen festen Platz in der sächsischen Musikszene erspielt. Durch Auftritte bei Festivals wie dem Internationalen Dresdner Dixielandfestival, Festival Mitte Europa, Sandstein und Musik sowie durch zahlreiche Konzerte in Jazzclubs und Kirchen in ganz Deutschland wurde das Quartett bekannt. Unterschiedliche Programme wie „100 Jahre Jazz“ (zum Teil mit Gast Volker Schlott), einem Gershwin-Abend (mit Sängerin Anja Schumann) sowie dem neuen Programm „SAX GOES LATIN“ mit Percussionist Enno Lange zeigen die große musikalische Bandbreite des Sax Quartetts Dresden. Alle vier Musiker unterrichten auch und geben ihre Erfahrungen seit über 15 Jahren u.a. im Saxophonworkshop Sächsische Schweiz weiter. „Höchste musikalische Qualität“ und „Aus dem sächsischen Musikleben nicht mehr wegzudenken“, schrieb die Presse über das Quartett.“}

{„de“:“Es ist mittlerweile eine gute Tradition oder sogar Markenzeichen der Vocal Nights der JRP-Gesangsklasse der HfM Dresden, dass es jedes Mal ein besonderes und sehr buntes Ereignis ist. Wie könnte es auch anders sein, da doch in der Klasse unter der Leitung von Prof. Céline Rudolph eine besonders freie und kreative Atmosphäre herrscht? Nun bietet die 80. VOCAL NIGHT einmal mehr die Gelegenheit, zwölf verschiedene Stimmen, zwölf verschiedene Persönlichkeiten, zwölf verschiedene eigene Welten zu erleben. Kommt vorbei und seht selbst, womit Euch die jungen Sänger und Sängerinnen zum großen Jubiläum überraschen werden!“}

{„de“:“Zum Abschluss des ersten Studienjahres spielen die Repertoire Ensembles ein facettenreiches Programm aus Jazz/Rock/Pop.“}

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{„de“:“Im Juli gibt es ausnahmesweise keinen Jazz in der Tonne.“}

{„de“:“OKAPI ist preisgekrönter Fingerstylegitarrist aus Japan und trotz seiner noch jungen Karriere einer der renommiertesten Gitarristen Asiens, eine der bekanntesten und schillerndsten Figuren der dortigen Gitarrenszene.\nMit seinen perkussiven, groovigen Stücken hat er sich in kürzester Zeit ein großes Publikum erspielt und steht nun vor seiner ersten größeren Europatournee.\nSeine Musik ist in verschiedenen japanischen TV-Produktionen und Kinofilmen zu hören und wurde in Werbespots von Suzuki verwendet. Mit \“trichromatic\“ hat er kürzlich sein viertes Studioalbum veröffentlicht.\nOkapis Musik ist mal höchst energetisch und mal melodisch filigran – immer aber lebendig und mitreißend. Millionen Klicks in den sozialen Medien sprechen für sich: Okapi ist ein ganz besonderer Gitarrist, der nun zum allerersten Mal in Deutschland zu erleben ist. Und das Auftaktkonzert der Tournee findet statt – in der Tonne!\nAls \“special guest\“ wird der nicht minder bemerkenswerte Gitarrist SÖNKE MEINEN dabei sein, der Okapi in Japan kennenlernte und nach Europa einlud.“}

{„de“:“\n\nSie wird momentan als das neue Supertalent des French Soul gehandelt. Was nicht verwundert, verfügt die in Cannes geborene Französin HYLEEN doch über eine Gänsehaut erzeugende Stimme und kann mit ihren 27 Jahren bereits auf CD-Produktionen mit Omar, Frank McComb und Chris Dave verweisen. \nStatt gängiger Popstrukturen kombiniert die Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin Neo-Soul, Jazz, Funk, Soul und Pop zu einer faszinierend groovenden Fusion. Ihre Stimme ist kraftvoll-leidenschaftlich und phrasiert, manchmal etwas heiser und mit leicht wiedererkennbarem Timbre. Hier und da fühlt man sich an Amy Winehouse erinnert, während sich ansonsten musikalische Inspirationen durch Prince, Stevie Wonder und diverse Neo-Soul-Stars bemerkbar machen. Ihr Album „B-Side“ ist im Februar auch in Deutschland erschienen, nachdem HYLEEN in Japan damit schon einen großartigen Erfolg gefeiert hat und auch in Indien schon größere Konzertsäle füllt. Auf ihrer zweiten Promotour zum Album macht sie nun Station in der Tonne. Uns erwartet ganz eigener selbstbewusster Neo-Soul, ebenso wunderbar gefühl- wie temperamentvoll.“}

{„de“:“Sie kommen aus Dänemark, England und Schweden – und sie gelten als eine der kraftvollsten und energetischsten Kleingruppen der europäischen Jazzszene: Mit Virtuosität, aufregenden Live-Performances und einer geradezu telepathischen Interaktion begeistert das Trio PHRONESIS weltweit Kritiker und Publikum. Sechs Alben haben Phronesis seit 2007 bereits veröffentlicht, jetzt kommen Jasper Høiby (Bass), Ivo Neame (Piano) und Anton Eger (Schlagzeug) mit ihrem neuen Album wieder in die Tonne – haargenau an dem Tag, an dem das Album veröffentlicht wird!\n\n\“Musik gibt dem Universum eine Seele, verleiht dem Geist Flügel, lässt die Einbildungskraft fliegen und haucht allem Leben ein\“, haben Phronesis auf ihrem Album \“Life To Everything\“ den griechischen Philosophen Platon zitiert. \nUnd das virtuose Trio, das in der Szene immer aufs Neue für reichlich Wirbel und allenthalben für Begeisterungsstürme sorgt, löst den hehren Anspruch problemlos ein: Es hat ganz einfach Klasse, wie Jasper Høiby den Kontrabass fliegen lässt, Ivo Neame am Piano für die Balance sorgt und Schlagzeuger Anton Eger ständig in Bewegung ist – das ist so kraftvoll, so voller komplexer Spannung, Rhythmus und Energie, dass nicht nur Jazz-Puristen begeistert sein dürften. \n\nAls Support spielt das Dresdner RICHARD EBERT QUARTETT. \nVoller Witz, Spontanität, Poesie und stets am Puls der Zeit verbinden die vier Musiker verspielte Rhythmen mit treibenden Melodien und in sich gekehrten Ostinatofiguren. Rasante Tempowechsel gehen dabei Hand in Hand mit hämmernden Grooves und martialisch anmutenden Riffs.“}