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{„de“:“Die neue Reihe xxx + jam session verbindet das kleine Konzert einer Eröffnungsband mit einer offenen Jam Session im Anschluss. xxx steht in dem Falle für den jeweiligen musikalischen Grundgedanken des Abends.\nxxx + jam session findet dienstags, vorerst im zweiwöchentlichen Rhythmus statt. Der Eintritt ist frei.\n\nDie erste Session in der Neuen Tonne steht dank der Eröffnungsband unter dem Motto »Modern Beats«. Das muss und soll andere Stilistiken in der im Anschluss an das kleine Konzert stattfindenden Session auf keinen Fall ausschliessen. Die vier jungen Dresdner MusikerInnen jedoch haben sich dem Versuch der Synthese des Jazz mit modernen Musikstilen wie Drum’n’Bass und Hip Hop verschrieben. Sie präsentieren abgewandelte Standards sowie Eigenkompositionen in der ungewöhnlichen Besetzung mit zwei Keyboards, Bass und Schlagzeug.“}

{„de“:“Diese Mini-Band – das ist geschmeidiger, eleganter Country Blues, gewürzt mit Blue Grass, Jazz und Boogie Woogie par excellence! Seit ihrer Gründung im Februar 2000 widmen sich Lars Vegas & The Love Gloves dem Delta- und Country-Blues der 20er bis 40ger Jahre. In ihren eigenwilligen Arrangements von Kompositionen großer Namen wie Robert Johnson, Muddy Waters und Mississippi John Hurt ergänzen kraftvolle, minimalistische Rhythmen und virtuoses Mundharmonika-Spiel das traditionelle Bottleneck- und Fingerpickingspiel der Dobro zum einmaligen »deltabilly« der Love Gloves.\nLars Vegas & The Love Gloves sind Gewinner des internationalen Dresden Blues Awards 2001. Seit September 2001 sind sie im Werbespot »Hier« von Genion zu hören und zu sehen. Zudem geben sie ein Gastspiel im Kinofilm »Weg!«.\n\nPressestimmen zum Trio:\n»Brillante Technik und Ausstrahlung!«, »Unterhaltsam, angeschrägt, zuweilen bizarr!«, »Ry Cooder wäre erstaunt ob solchen Slide-Spiels«, »So viel Gespühr für diese schwarze Musik des nordamerikanischen Südens lässt sich bei einem Weißen nur ganz selten finden!«“}

{„de“:“Nach dem Erfolg des SNOW MELTING HOT MUSIC EVENING am 14. Dezember 2002 nun also die zweite Auflage. Und wieder gibt es AcidJazzRockSongs der blue jay fun cayz zu hören, gemischt mit von Dina Azzam gesprochenen Texten. Und wieder wird es auch im Anschluss noch Musik aus der Konserve zum schweißtreibendem Tanz geben und wieder wird ein Fass Freibier unter den Gästen aufgeteilt. Und vielleicht wird Dina Azzam auch wieder das Sprechmikrofon zum Singen nutzen. Und doch wird es aber natürlich ein bisschen anders werden als im Dezember, denn wer wiederholt schon gern eins zu eins.“}

{„de“:“Eine Musik jenseits der Kategorisierbarkeit: Schon der Name der Band, Steamboat Switzerland, weist eher auf Dixieland als auf avancierte Improvisationsmusik hin, und das Trio selbst tritt auf Rock- und Jazzfestivals ebenso auf wie auf Festivals zeitgenössischer Musik.\n\nAuch zum Konzert von Steamboat Switzerland im Dresdner Schillergarten im Herbst 2001 waren alle drei Dimensionen der »Steamboat Switzerland«-Musik vertreten. Wuchtige Rockrhythmen zu bohrenden, dräuenden Hammond-Orgel-Kaskaden, raffinierte Tempo- und Rhythmuswechsel, ineinander verschachtelte rhythmisch-melodische Teilstrukturen, sich entwickelnde Soundflächen, harmonische Kontraste und Erweiterungen, an den »musikalischen Zügeln« zerrende Improvisationen und ein motivisches Zusammenfinden aller drei gehörten zu den bemerkenswertesten Aspekten der in zwei Sets gespielten Musik.\n\nDie drei Musiker griffen dabei auf das Material der CD »ac/dB [Hayden]« sowie auf einige Mini-Kompositionen Stefan Wittwers zurück, die auf der ersten Steamboat-Switzerland-CD veröffentlicht worden waren.\n\nDreh- und Angelpunkt der Musik war Drummer Lucas Niggli, ein Erzmusikant, der sich offenbar problemlos in nahezu jedes musikalische Idiom hineinfühlen und -trommeln kann: als »Rocker« rief er Erinnerungen an Terry Bozzio wach, als »neuer Jazzer« verfügte er über die Fähigkeit Joey Barons, komplexe multirhythmische Gebilde und rasante Tempowechsel zu meistern, und als »Zeitgenössischer« schlug er manch skurriles, im Sound exquisites Perkussionsmuster. Niggli war einfach faszinierend und bestätigte seinen Wahlspruch: »Es muss tropfen!«, womit er meint, dass Musik, speziell Jazz, dann gut ist, wenn sie / er mit Power und höchstmöglicher Sensibilität gespielt wird.\n\nUm Niggli herum gruppierten sich Dominik Blum mit seiner Hammond und diversen weiteren Elektronik-Instrumenten sowie der »Heavy«-Bassist Marino Pliakas. Beide machten die Sache rund, im Sound ungeheuer spannungsvoll und wuchtig, gleichermaßen aber auch klanglich abenteuerlich. Auch diesen beiden war es zu danken, dass die Musik immer wieder aufs Neue überraschend durch schier alle nur denkbaren Spiel- und Motivsituationen galoppierte und sich multistilistisch ständig wandelte und ausweitete – von fulminanten, drei Sekunden währenden Deep-Purple-Hammond-Rocksounds bis zu irrlichternden, filigranen minimal-music-Passagen, von Noise-Orgien bis Rockbass-Sounds war alles drin. Atemberaubende musikalische Interaktionen zwischen verschiedenen Ausdruckssphären waren bei diesem voll unter Dampf stehenden Trio aus der Schweiz Standard.\n\nNun kehrt die Band nach Dresden zurück, ganz kurzfristig zwar und deshalb nach Redaktionsschluss des Monatsprogramms gebucht, und diesmal zelebriert sie in den nun regulären Räumen des Jazzclubs Neue Tonne auf der Königstraße 15 ihre Soundorgien.“}

{„de“:“Wohin die Reise geht ist völlig ungewiss, fest steht, hier treffen drei Musiker aufeinander die immer ein offenes Ohr füreinander haben. Spacige Gitarrensounds, Energiegeladene Bass-Grooves und virtuose Drums, entstanden in »a small room« drängen in die weite Welt hinaus. Stephan Bormann lehrt neben vielen anderen Projekten Gitarre an der Dresdner Musikhochschule. Als Gast ist der Chef der Leipzigbigband – Frank Nowicky mit von der Partie.“}

{„de“:“Das Jazzensemble der Musikhochschule präsentiert Melodien von Bob Mintzer, Joe Henderson, Chick Corea u. a. – in den Räumen der HfM erarbeitet und verfeinert.“}

{„de“:“Super 700 um die außergewöhnliche Sängerin Ibadet Ramadani ist eine Gruppe ausgelassener Improvisatoren, die das Talent besitzen, sich auf Konzerten im Unerwarteten zu verirren und durch Neues zu entrinnen. Eigene Kompositionen mischen sich mit Jazzstandards, Klangereignisse zeitgenössischer Musik und Unwägbarkeiten der freien Improvisation mit der Eindringlichkeit von Liedern. Die Texte der Band werden von intimem und experimentellem Gesang erzählt, der es versteht sich zu widersetzen und sich gleichsam in den Gesamtverlauf zu legen.\n\nSuper 700 besteht seit 1999 aus Musikern aus Amsterdam und Berlin. 2002 gewann die Gruppe den Berliner Senatspreis, war Finalist im Dutch Jazz Competition und spielte auf diversen Festivals.\n\nIbadet Ramadani studierte Kunst in New York und Gesang in Amsterdam. Zusammen mit dem Pianisten Michael Wilhelmi (der vor seinem Klavierstudium schon Mathematik, Logik und Philosophie studierte) spielt sie außerdem in dem Ensemble für Neue Musik »Cliquetis Creux«, das 2002 den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für junge Kultur in Düsseldorf gewann.“}

{„de“:“Im Jahre 1999 war’s, als sich drei Studenten an der Dresdner Musikhochschule als Klaviertrio unter dem Namen Trikolaus zusammenfanden. Was sich daraus einmal entwickeln sollte, ahnten die drei, die nach dem Ende ihres Studiums inzwischen in Berlin leben, damals wohl selber nicht. Eine eigenständige und absolut zeitgemäße Form des Jazz, die sich moderne Clubsounds und Funkgrooves zu eigen macht, ohne dabei in die ermüdenden Klischees dieser Mixtur zu verfallen.\n\nDen Unterschied machen der enorme Einfallsreichtum in den Kompositionen und der schelmische Humor, der dem Zuhörer immer wieder entgegen springt. Zum Beispiel, wenn ein fröhliches und unschuldiges Klavierstück im letzten Drittel ganz urplötzlich von einem harten Rockriff unterbrochen wird, um ebenso plötzlich wieder zum Vorschein zu kommen. Und der Mut zur Schönheit. Hier stehen Gänsehauterzeugende Melodien und traumhafte Harmoniefolgen im Vordergrund, die aber eben Klangexperimente und eine spannende, vertrackte Rhythmik nicht ausschließen, sondern gezielt nutzen.\n\nIm September vergangenen Jahres haben Trikolaus ihre erste CD »try Poesie« veröffentlicht, sind im Vorprogramm von Nguyen Le beim Internationalen Jazzfestival Neubrandenburg aufgetreten und mehrfach in Radiosendern wie dem NDR und MDR-Kultur gespielt worden.“}

{„de“:“Das Trio spielt vor allem Eigenkompositionen und Standards in ungewöhnlicher Besetzung.“}