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Wer die quirlige, funkensprühende NICOLE JOHÄNNTGEN je live auf der Bühne erlebt hat, weiß, welch Wirbelwind die Saxofonistin ist. Wenn sie dann noch mit ihrer Band HENRY III kommt, wird es wohl kein Halten mehr geben. Mit Funk, knackigen Melodien und so einigen Trommelwirbeln macht die Band mächtig Dampf. Das klingt nach New Orleans und Marching Band, das groovt und rumpelt, ist höchst erfrischend und ehrlich gespielt – da überträgt sich der Spaß ganz automatisch in die Beine. Feine Balladen sorgen zwischendurch für Erholungspausen, in denen man ganz in der Musik versinken und seine Gedanken schweifen lassen kann. Bevor die Achterbahnfahrt wieder anhebt …

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Ein Sound, der in Sachen Stilistik keinerlei Grenzen kennt: das Duo SINFONIA DE CARNAVAL zeigt auf seinem neuen Album „Sweeping Dragon“ (Preiser Records), wie aus vielen stilistischen Einflüssen etwas ein mitreißendes Ganzes entstehen kann.  Die Art und Weise, wie Anna Lang und Alois Eberl Jazz, Rock, Pop, Funk, elektronische Spielerein, Folk aus allen möglichen Richtungen, Improvisationen, Filmmusik und Klassik miteinander verweben, zeugt von einem großen musikalischen Verständnis und einer ordentlichen Portion Kreativität. Die beiden verstehen es exzellent, die unterschiedlichsten Elemente in einen Gesamtklang zu übersetzen, der seine Geschichten über abwechslungsreiche Arrangements, spannungsgeladene Bögen und einprägsame Melodien erzählt und dabei faszinierende Bilder ferner Welten und Orte in die Gedanken der Hörerinnen und Hörer pflanzt. In den Stücken wird gefeiert und getanzt, sich der Melancholie hingegeben, lässig gegroovt, geträumt und in andere Sphären weggeschwebt und sogar tieftönig hart gerockt. Musik, die mit wahnsinnig viel Gefühl und Leidenschaft, klanglicher Schönheit und einer immensen Wucht gleichermaßen in ihren Bann zieht.

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\“R’n’B aus Deutschland? Was zunächst unwahrscheinlich und unvereinbar anmutet, wird von Rebekka Salomea Ziegler mehr als glaubwürdig verwirklicht: Schon als SALOMEA vor 2018 mit ihrer hervorragenden Band ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichte, beeindruckte das Talent der in Herbolzheim geborenen Sängerin und Komponistin. Jazzige Soundexperimente trafen auf loungigen Pop mit Hip-Hop-Elementen, Salomea mal rappend, mal klassisch singend – das klang toll und ungewöhnlich, aber mit dem ‚Bathing In Flowers‘ macht sich Salomea endgültig von allen Konventionen frei. Die einzigartige Mischung aus Soul, R’n’B, Elektro, Triphop und Jazz fasziniert vom ersten bis zum letzten Ton, wirkt an keiner Stelle angestrengt oder gar überfrachtet. Die Tracks fließen warm und schillernd, aber bevor es zu harmonisch werden könnte, schleichen sich Störelemente ein: schlingernde Glitches wie im Opener ‚March‘ oder harscher Electroclash in ‚Gifts & Duties‘ verdeutlichen Salomeas kreative Freiheit und Wagemut. Mit ihrer dunklen, modulationsfähigen Stimme kann Salomea buchstäblich alles machen:

Von traditioneller Jazz-Intonation (‚Invitation‘) bis zu modernem R’n’B wie auf der Single ‚In This Together‘, und alles ohne Autotune. Doch Salomea und Band wollen nicht als Leistungsschau hochbegabter Musikhochschüler*innen reüssieren: Im Mittelpunkt stehen die Songs, von denen jeder für sich allein stehen kann und gleichzeitig in der Gesamtheit dieses großartigen Albums aufgeht.\“ (Christina Mohr, Culturmag)\n\nLiebe, Respekt und Ehrlichkeit ist das Kredo von SALOMEA. Ihre Musik verschiebt Grenzen, sie ist eine tiefgründige Unterhaltung, sie ist Kunst. Das fordert zwar auch echtes Zuhören, aber gibt gleichzeitig so viel. Mit ihrer Musik zeichnen Rebekka Salomea und ihre Band einen Entwurf der Musik der Zukunft. Das zweite Album der Band \“Bathing in Flowers\“ ist ein einzigartiger Schmelztiegel aus in HipHop-getränkten Jazz, R’n’B und Spielarten zeitgenössischer elektronischer Musik.

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{„de“:“Wenn man ein Album \“Heya Some Kind of Fish! We Don’t Know The Name Of This Fish In English, But In Latvian It Is Vimbas\“ nennt, dann kann man nur VERY COOL PEOPLE sein.
2020 setzten wir erstmals ein Konzert mit der lettischen Band in der Tonne an, das seitdem immer wieder verschoben werden musste. Inzwischen ist bereits das nächste Album – „50 Years of Influence + 30 Years of Cool Equals 13 Years of Music Hooliganism“ – erschienen.

Das Oktett aus Lettlands Hauptstadt Riga beweist nicht nur in der Namensgebung Humor, sondern weiß auch auf der Bühne mit einem Rückgrat aus Jazz, Funk, und Soul mit kräftigen Beiwürzungen von Surf, Ska, Klezmer, Rock und HipHop ein Feuerwerk zu zünden, dass ebenso unbekümmert über Genregrenzen hinwegfegt wie es unweigerlich alle Anwesenden auf die Tanzfläche zieht. Da kracht noch eben ein Schwermetallschlagzeug zum gefühlt zwanzigköpfigen Balkan-Brass-Sound, um im nächsten Moment Ohrwurm-Riffs in einen Spaghetti-Western-Soundtrack einzuflechten. Da kommt die Samstagabendshow-Erkennungsmelodie opulent daher, um gleich darauf in ausgelassenen Klängen einer jüdischen Hochzeitsfeier aufzugehen. Die schäumende Highspeed-Retromania der Letten macht vor allem eines: unglaublichen Spaß!

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{„de“:“Die Londoner Band ILL CONSIDERED verblüfft ihre wachsende Fangemeinde stetig mit einer energetischen und bewegenden Musik, die freies Spiel mühelos mit einem tiefen Verständnis von Groove versieht. Obwohl erst 2017 gegründet, haben Ill Considered bereits 12 Alben veröffentlicht. Die meisten davon sind Mitschnitte von Live-Konzerten, aber von extrem hoher Qualität, denn genau hier liegt das Erfolgsgeheimnis der Band. Ihre Praxis ergreift den Moment: spontane und unvorbereitete Improvisation. Ill Considereds dynamische Impro-Jams umspannen eine große Bandbreite an Einflüssen – von den rhythmischen Strukturen des Drum ’n‘ Bass zum Spiritual Jazz oder Afrobeat. Mit schweren Grooves und ausufernden Melodien, die von geflüsterten Gesängen bis hin zu monströsen Höhepunkten reichen, reagiert die Gruppe immer wieder auf die Stimmung im Publikum und auf den Klang und die Geräusche des Raums, um Musik zu kreieren, die einzigartig ist.

\“Furious improvisational invention over fantastically danceable beats. They play a trance-dance, spiritual style of jazz that’s bold, edgy and flat-out awesome\“, schrieb DownBeat begeistert.

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Das Buchmagazin STADTLUFT Dresden feiert das Erscheinen der\nBände 05 und 06 mit einem musikalischen Foto-Lese-Abend.

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Unter anderem sind dabei: Die Band YOUKALÍ mit Liedern ihres neuesten Programms \“Halte dich an Wunder – Großstadtlieder\nin Szene\“, der Schauspieler Ahmad Mesgarha, die Schauspielerin Christine Hoppe und die Autorin Marlen Hobrack. Die Herausgeber Peter Ufer, Amac Garbe und Thomas Walther werden ebenso zugegen sein wie einige weitere Bühnen-Gäste. 

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STADTLUFT DRESDEN ist eine jährlich einmal\nerscheinende neue Mischung aus Magazin und Buch, ein Bookzin. Über Dresden. Die\ndrei Dresdner Herausgeber, der Fotograf Amac Garbe, der Grafiker Thomas Walther\nund der Journalist Peter Ufer, vereinen mit ihrer seit 2016 erscheinenden\nPublikation für den Buchhandel auf ca. 150 Seiten essayistische Lesestücke,\nZeichnungen, Interviews, Porträts und Reportagen, die den Blick hinter bekannte\nDresdner Geschichten der Vergangenheit und Gegenwart lenken.

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{„de“:“GARY LUCAS ist einer der innovativsten, eigenwilligsten und wagemutigsten Gitarristen, die New York, Amerika, die Welt je hervorgebracht hat. Immer noch eine zentrale Figur in der führenden Avantgarde-Szene der Stadt, gilt der Komponist, Autor und Gitarrist mit seinen 30 Solo-LP-Produktionen sowie unzähligen Kollaborationen und Live-Auftritten weltweit als wahre Musikgröße.
Lucas arbeitete mit einer unverschämten Fülle legendärer amerikanischer Künstler zusammen – Captain Beefheart (in dessen Magic Band er spielte), Lou Reed, Nick Cave, …  Vor allem aber Gary Lucas‘ Zusammenarbeit mit Jeff Buckley hallt zeitlos bis heute nach.

Zum 25. Jahrestag von Jeff Buckleys Tod, der am 29. Mai 1997 bei einem Unfall starb, wird Gary Lucas mit handverlesenen lokalen Künstlern zusammenarbeiten – in Dresden sind es Sängerin Veronika Kralacek und Sänger Hallam London – und wird einen offenen, hautnahen und persönlichen Blick auf seine Zusammenarbeit und Zeit mit Jeff Buckley werfen, seltenes Videoarchivmaterial von ihm mit Buckley zeigen und sein Buch \“Touched by Grace\“ vorstellen, in dem er die gemeinsame Arbeit dokumentiert hat. Wir werden die bahnbrechenden, gemeinsam geschriebenen Hymnen \“Grace\“ und \“Mojo Pin\“ (die ersten beiden Songs auf Jeffs 2 Millionen verkauftem \“Grace\“ -Album) sowie ausgewählte Songs von ihrer LP \“Songs to No One\“ als Teil einer einmaligen Veranstaltung zu hören, die das Leben des bewunderten Ausnahmetalents feiert.

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Der Israeli RON MINIS ist ein Multiinstrumentalist, der mit virtuosen und rhythmischen Pattern zum Träumen und Tanzen zugleich einlädt. Mit seinem Jazz-Trio bewegt er sich zwischen lyrischen Phrasen und energetischen Rhythmen. Seine Songs sind in ihrer Vielfältigkeit kaum zu übertreffen. Ron Minis kreiert musikalische Welten voller Emotionen, verführt mit sanften Melodien am Klavier, wechselt unvermittelt in hämmernde Staccati und endet in sphärischen Klangwelten ohne dabei denn Spannungsbogen seiner Songs zu verlieren. Nicht ohne Grund lässt er sich von Genregrenzen nicht beeindrucken, nennt im gleichen Atemzug aber auch \“Brutal-Jazz\“ als Heimat seiner Musik. Wenn er während der Konzerte zur E-Gitarre greift und der Übergang vom über einen zweiten Gitarren-Amp verzerrten Flügel verschwimmt, wird klar, was er damit meint. Doch die nahöstliche Kultur Israels oder der Einfluss von Künstlern wie Tigran Hamasyan lassen Genre-Gedanken gleich wiederverschwinden….

\“Wäre Ludwig van Beethoven heute am Leben, würde er das wohl befürworten.\“ (radio.com)

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{„de“:“\“Passos do Vento\“ (dt. Schritte des Windes) ist ein Song von Zélia Fonseca mit einem Text von Katharina Franck.

PASSOS DO VENTO nennen die beiden Musikerinnen nun ihr neues gemeinsames Projekt, zu dem sie den Gitarristen Christoph Bernewitz (Clueso u.a.) und den Bassisten Markus Runzheimer (Club der toten Dichter u.a.) eingeladen haben und in dem sie Songs aus ihren Repertoires interpretieren und Neues schaffen, das der Wind wieder verweht. Die Jazz-, Rock-, Pop-, World- und Experimentalinstrumentalist*innen knöpfen sich ihre Lieder aus weit über 30 Jahren musikalischem Leben vor, lassen sich hier mal Zeit, die Noten zu spielen, verdichten dort die allseits bekannten Melodien zu einem hochmusikalischen Wirbelsturm. Ihre Texte in portugiesischer, englischer, deutscher und gelegentlich auch französischer Sprache, sind poetische Auseinandersetzungen mit dem Alltäglichen und dem Erhabenen, wilden Gefühlen und einem humorvollen Umgang damit. Sie erzählen von einem Leben für die Kunst und die Musik.

Zélia Fonseca, Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus dem Süd-Osten Brasiliens, lebt seit 1989 in Europa. Von Portugal kam sie via Finnland nach Deutschland, und erlangte durch ihre vier Alben im Duo mit der Sängerin Rosanna Tavares unter dem Namen Rosanna & Zélia weltweite Anerkennung.

Seit Rosannas viel zu frühem Tod in 2006, hat Zélia zwei Soloalben und eine Reihe von Duetten mit Gesangspartnerinnen aus aller Welt veröffentlicht. Sie arbeitet u. v. a. mit Magdalena Matthey, Angela Frontera, Dino Saluzzi, Howard Levy und Shantel.

Katharina Franck, Sängerin und Songwriter, ist in Portugal und Brasilien aufgewachsen. In 1986 gründete sie in Berlin die Band Rainbirds, veröffentlichte etliche Alben, schreibt Hörspiele und  Gesprochene Popsongs, interpretiert Theaterlieder mit der Gruppe Stein, Rilke und Fontane in Reinhardt Repkes‘ Club der Toten Dichter und hat mit dem Song „Blueprint“ mindestens ein Stück „pop music herstory“ geschrieben.

Christoph Bernewitz, Gitarrist und Songwriter, studierte Musik an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar. Er spielt und arbeitet mit Künstler*innen wie Cäthe, Niels Frevert, Katharina Franck und Clueso. Daneben schreibt und produziert er für das Electropop Duo »Neo«, ist Teil des Italopop\u0002Projekts »CrucciGang«, experimentiert mit seiner Band »Tapes« und ist als Studio- und Livemusiker tätig.

Markus Runzheimer, Bassist, ist als Live- und Studiomusiker tätig und spielt u.v.a. in Reinhardt Repkes‘ Club der Toten Dichter, mit Katharina Franck, Jocelyn B. Smith, Diane Weigmann und Element of Crime.

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Wenn FALK ZENKER & FLORIAN MAYER auf der Bühne zusammentreffen, dann entfesseln sie ein wahnwitzig virtuoses Zusammenspiel, schwelgen im nächsten Moment in verträumten Fantasien und würzen das Ganze mit spontanem humorigem Entertainment. Einem musikalischen Gespräch gleich, überraschen sich die beiden langjährigen Musikerfreunde gegenseitig mit unerwarteten Wendungen und improvisatorischen Ausflügen, die sie kongenial und traumwandlerisch immer wieder zu neuen vollendeten Höhenflügen verweben und so jedes Konzert zu einem inspirierenden und einmaligen Ereignis werden lassen.

Auf dem Programm stehen Zenkers Kompositionen oder Bearbeitungen zwischen Mittelalter, Klassik, Flamenco und abgedrehter Weltmusikmoderne, Mayers grandiose Paganini-Bearbeitungen und neuerdings gemeinsame Improvisationen über Klassiker der französischen Konzertmusik, wie Satie und Fauré.

Der Weimarer Gitarrist und Komponist Falk Zenker wurde unlängst von der Fachzeitschrift \“Akustik Gitarre\“ zu einem „der kreativsten Nylongitarristen des Landes“ gekürt und spielte mit seiner fantasievollen und assoziativen Musik bisher ca. 1500 Solokonzerte im In- und Ausland. Außerdem tourt er mit seinem Ensemble Nu:n, das sich der modernen Betrachtung frühester Musik verschrieben hat, und realisiert diverse Klangkunstprojekte und Musik für Film, Fernsehen, Theater und Hörbücher. Mit Florian Mayer verbindet ihn seit 2000 eine langjährige Zusammenarbeit. Dieser hat in Dresden bis zum Meisterstudium Violine studiert. Nach Abschluss begab er sich neben der Klassik auf die abenteuerlichen Pfade der improvisierenden Folk-, Jazz- und Weltmusik. Als Geiger beim „Blauen Einhorn“ ebenso wie mit seinem Soloprogramm „Mein Paganini“, im Duo mit Harfe oder Klavier, einer eigenen Dresdner Veranstaltungsreihe „Mayer trifft“, zahllosen Schauspiel- und Tanzproduktionen als auch als Studiomusiker brilliert er in vollendeter Virtuosität, mit herzzerreißenden und gleichzeitig augenzwinkernden Melodien und diabolischen Improvisationen, ergänzt mit seiner legendären Mundperkussion.

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